Bäckerin erobert Mafia-Boss mit Missgeschick

„Diese Bäckerin macht das Unmögliche möglich: Wie sie den gefürchtetsten Mafia-Boss mit nur einem Missgeschick eroberte!“

Eine unerwartete Hochzeit

„Komm schon, Sophia! Das ist deine große Chance!“ Elena schubste mich mit Nachdruck in den großen Saal der Villa, und ich konnte nicht anders, als mich unbeholfen an der Türrahmen festzuhalten. Die Spannung in der Luft war greifbar, und ich spürte, wie meine Knie leicht zitterten. Der große Mann, der mich bald heiraten sollte – Luca Moretti, der gefürchtete Mafiaboss – stand bereits in der Nähe des prunkvollen Kamins, sein Blick fixiert auf den weitläufigen Raum. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete.

„Ich kann das nicht tun“, flüsterte ich, während ich mich noch festhielt.

„Doch, du musst! Du bist die Einzige, die diesen Deal retten kann“, drängte sie. Ein tiefes Seufzen entwischte mir. Hätte ich gewusst, dass ich einmal für einen Mann heiraten würde, der mir wie ein Titan erschien – unnahbar, erhaben, vielleicht auch etwas gefährlich – hätte ich mir vielleicht etwas anderes überlegt.

Ich ließ meinen Blick über die eleganten Stühle gleiten, die im Halbkreis angeordnet waren, und die teuren Blumenarrangements, die den Raum mit einem Hauch von Glamour erfüllten. An der anderen Seite des Raumes stand Luca, wie ein Bettler vor einem Thron. Er war entwaffnend hübsch, und obwohl ich mir unsicher war, ob ich mir in diesem Moment einen solchen Mann als meinen Ehemann wünschen konnte, wusste ich, dass ich nicht einfach gehen konnte.

„Du bist nicht nur seine Frau, du bist auch unser Ticket zurück zur Macht“, erklärte Elena eindringlich. Ich dachte an meine Familie, meinen Vater und die ungeschriebenen Gesetze, die ihm auferlegt worden waren… und ich schloss meine Augen. Wie absurd war das alles?

Ich trat vor, jeder Schritt fühlte sich an wie ein Satz in ein fremdes Land. Seine Augen, die wie zwei stechende Stahlklingen in mein Inneres schnitten, schienen alle Gedanken in mir zu durchdringen.

„Sophia“, sagte er, seine tiefe Stimme rollte über meine Sinne wie ein schrecklicher Sturm. „Bist du bereit?“

Der Priester, ein älterer Mann mit gebrochenem Blick, stand in der Nähe bereit. „Wollen wir beginnen?“

Wozu hatte ich ja gesagt? Fragen pochten in meinem Kopf wie ein wütender Herzschlag. Der Moment fühlte sich surreal an. „Vielleicht ist das alles ein Traum und ich wache gleich auf“, murmelte ich. „Was soll das alles?“

„Es ist dein Schicksal“, raunte mir Luca zu und sah mich unbeirrt in die Augen.

Ich hörte die Worte des Priesters in einem Nebel, während ich versuchte, die Fassung zu bewahren. „Willst du…“, begann er, aber ich blinzelte und blockierte seine Stimme. Der Fokus verschwand, und ich brauchte einen Ausweg. „Ich kann das nicht“, flüsterte ich hastig, den Mut gegen die Wände der Villa aufbringend.

„Sophia!“, rief Elena aus dem Hintergrund. „Du musst!“

Aber Luca trat vor, seine Präsenz war überwältigend. „Warum…“, begann er, aber ich unterbrach ihn.

„Was weißt du über meinen Vater?“

Ein leises Knurren entfloh seinen Lippen, als die Wahrheit wie ein Schatten in den Raum kroch. „Es gibt Dinge, die dir wehtun werden, Sophia. Dinge, die du nicht hören möchtest.“

Bäckerin erobert Mafia-Boss mit Missgeschick

„Er ist der Grund, warum wir hier sind. Du musst mir die ganze Geschichte erzählen.“

Er schüttelte den Kopf, aber ich konnte den Funken in seinem Blick nicht übersehen. „Du bist nicht mehr nur ein Teil des Spiels. Das hier betrifft uns beide.“

„Dann lass uns damit anfangen!“, rief ich, meine Stimme voller Entschlossenheit. Überrascht von meiner plötzlichen Ausdrucksweise, schienen alle anderen im Raum zu erstarren. Ich sah, wie Luca unwillig lächelte, als wüsste er, dass ich tief in das Schattenreich seiner Vergangenheit eintauchte.

In diesem Moment brach eine Tür abrupt auf und ein Mann in einem schwarzem Anzug, anscheinend ein Berater, trat mit zusammengezogenen Augenbrauen ein. „Signore Moretti, sie sind hier – die Männer der Familie.“

Ein Gefühl von Unbehagen überkam mich. „Wer sind sie?“

„Die Alliierten. Die Feinde. Die, die die Frage nach deiner Macht stellen“, murmelte er, während Luca seufzte. „Sie sind hierher gekommen, um abzutesten, ob du ein Teil von uns bist oder nicht.“

„Du hast einen Deal gemacht, davon weiß ich! Was geschieht, wenn ich es nicht akzeptiere?“

Der Raum schien sich um uns herum zusammenzuziehen. Luca warf mir einen besorgten Blick zu. „Es gibt keine Möglichkeit zurück. Deine Nichte wird wegen deines Vaters festgehalten.“

Schock und Zorn durchfluteten mich. „Dein Spiel ist versaut, Luca Moretti!“

„Doch es ist unser Spiel. Deins und meins“, erwiderte er ruhig, aber mit Macht in seiner Stimme. „Wenn wir nicht zusammenarbeiten, wird es nicht nur dich betreffen, sondern alle, die du liebst.“

Ein grimmiger Unterton war in den Rängen zu hören, als der erste Mann der Familie seine Stimme erhob. „Du hast die Entscheidung getroffen, Sophia. Und jetzt wird die Macht zurückgeholt. Willst du das Spiel spielen oder nicht?“

Ich sah von Luca zu dem Aufruhr, der sich vor mir ausbreitete. Cello-Klänge durchzogen die Stille, und in meinem Kopf sah ich nur die Gesichter, die mir nahe waren, die alles riskieren würden, nur um in Sicherheit zu sein.

Konnte ich mich von dieser Figur, von diesem riesigen Mann und seinem brennenden Blick abwenden und das Risiko eingehen, alles zu verlieren?

Ich atmete tief ein und ließ meinen Koffer hinter mir zurück.

„Ich bin bereit, meinen Platz einzunehmen“, sagte ich laut und eindeutig. „In diesem Spiel als deine Frau.“

Ein triumphierendes Lächeln erhellte Lucas Gesicht und er stellte seinen Arm um meine Schulter, der Raum brach in fröhliche Gesänge aus, selbst die Steine der Villa schienen mit uns zu feiern.

Der Priester sah überrascht aus, und plötzlich fühlte ich mich in einem gefährlichen Spiel. Es war kein zurück mehr und ich wusste, dass ich bereit war, die Herausforderung anzunehmen.

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