Eine gewaltige Explosion erschütterte mehrere Stockwerke eines Wohnblocks in Bukarest und forderte mindestens drei Todesopfer. Weitere 13 Personen wurden verletzt und umgehend in Krankenhäuser gebracht, wie die rumänischen Rettungsdienste mitteilten.
Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Tragödie höchstwahrscheinlich durch ein Gasleck verursacht.
Die Detonation richtete schwere Schäden an zwei der insgesamt acht Stockwerke des Gebäudes an und gefährdete die Stabilität der gesamten Konstruktion, sodass Einsturzgefahr bestand.
Eine sofortige Evakuierung aller Bewohner wurde angeordnet. Ebenso mussten Schüler und Lehrkräfte eines nahegelegenen Gymnasiums im südwestlichen Teil der rumänischen Hauptstadt in Sicherheit gebracht werden.
Rettungskräfte durchsuchten weiterhin die Trümmer nach möglichen weiteren Opfern. Laut der Nachrichtenagentur AFP wurde bereits eine Person unter den Trümmern im sechsten Stock gefunden.

Der Leiter der Rettungsdienste, Raed Arafat, bestätigte, dass ein Gasleck als wahrscheinlichste Ursache der Explosion gilt, machte jedoch keine weiteren Angaben.
„Das Gebäude ist akut einsturzgefährdet, daher führen die Feuerwehrkräfte eine vollständige Evakuierung durch“, erklärte er gegenüber Fernsehsendern, die über den Vorfall berichteten.
Zudem hätten die Behörden beschlossen, das Gebiet weiträumig abzusperren, da es eine Gefahr für die Bevölkerung darstelle.
Ein Augenzeuge berichtete lokalen Medien: „Ich dachte, wir werden bombardiert“, während andere zunächst annahmen, es habe sich um ein Erdbeben gehandelt.
Zwei der Verletzten befinden sich nach Angaben der Behörden in kritischem Zustand. Die Explosion beschädigte außerdem die Fenster des nahegelegenen Gymnasiums, das sofort evakuiert wurde.
Einige Schüler erlitten Verletzungen, teilte die Schulaufsichtsbehörde von Bukarest mit, ohne jedoch eine genaue Zahl zu nennen.
„Schüler mit leichten Verletzungen wurden zunächst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend von ihren Eltern abgeholt“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.